Programme

Unser Repertoire setzt sich aus moderner geistlicher und weltlicher Musik verschiedener Epochen, Volksliedern sowie Jazz- und Poparrangements zusammen, wobei unser Hauptaugenmerk auf geistlichen Werken des 20. und 21. Jahrhunderts liegt. Abendfüllende Konzertprogramme, die durch Zusammenarbeit mit anderen Vokal- und Instrumentalensembles entstanden sind, gehören ebenfalls dazu. Weiterhin bieten wir verschiedene, von uns entwickelte Workshop-Konzepte für Kinder oder Chorsänger und -leiter an.

Oft und gerne präsentieren wir stil- und genreübergreifende Programme, die sich nach den Wünschen des Veranstalters und den akustischen Gegebenheiten des Konzertortes richten.

Preisung
Preisung
© Petra Haase

Geistliche Vokalmusik des 20./21. Jahrhunderts

Das Konzertprogramm »Preisung« beinhaltet Vertonungen geistlicher Texte und Bearbeitungen von geistlichen Gesängen. Vertreten sind Werke verschiedener Komponisten wie Knut Nystedt, Ola Gjeilo, Hugo Distler oder Ēriks Ešenvalds. Weiterhin wird das Programm durch eigens für uns geschriebene Kompositionen bereichert. Eine fruchtbare Zusammenarbeit besteht zum Beispiel mit Simon Wawer, Paul Heller, Volker Bräutigam, Gregor Meyer und David Timm. Textgrundlagen der Werke sind Psalmen, Messtexte, Antiphone, Texte von Paul Gerhardt oder Martin Luther sowie geistliche Dichtungen.

Teile aus diesem Programm sind auf der 2013 beim Klassiklabel querstand erschienenen CD »Preisung« zu hören. Die Auswahl der Stücke ist flexibel und das Programm wird stetig erweitert.

Auszüge:

Simon Wawer: »Morgengesang«
Knut Nystedt: »You are my brothers keeper«
Ola Gjeilo: »Ave generosa«
Erik Esenvalds: »O salutaris hostia«
Paul Heller: »Wir glauben all an einen Gott«

Seelenforschung
Seelenforschung
© JkF

Weltliche Werke aus Renaissance, Barock, Impressionismus und Moderne, Gedichtvertonungen und Volkslieder

Unser weltliches Repertoire besteht aus Werken, die verschiedene Gemütszustände, Verfassungen und Sehnsüchte der menschlichen Seele beschreiben und beleuchten. Es finden sich darunter Lieder aus der Alten Musik von John Dowland oder Henry Purcell, Werke von Claude Debussy oder Maurice Ravel, sowie reizvolle Neukompositionen und Gedichtvertonungen von zeitgenössischen Komponisten wie Jeremy Rawson, Graham Lack oder Ekkehard Meister.
Auch in Volksliedern werden Geschichten der Seele erzählt. Aktuell haben wir Lieder aus Deutschland, Skandinavien, Großbritannien, dem Baltikum, Israel und Palästina im Programm, suchen aber immer wieder nach neuen Klängen und Einflüssen.

Auszüge:

Henry Purcell: »I attempt from love's sickness«
Maurice Ravel: »Toi le coeur de la rose« (aus der Oper »L'enfant et les sortilèges«)
Knut Nystedt: »Die Sternseherin« (Text: Matthias Claudius)
Ekkehard Meister: »Bist du schon auf der Sonne gewesen?« (Text: Joachim Ringelnatz)
Deutsches Volklied, Arr.: Susanne Blache: »All' mein Gedanken, die ich hab«
Schwedische Volksweise, Arr.: Simon Wawer: »Vem kan segla«

lifted
lifted
© Antje Kroger

Standards und andere Songs aus Jazz und Pop

Anspruchsvolle Arrangements lassen bekannte Jazzstandards und unbekanntere Songs aus dem Jazz- Pop- oder Soulbereich in einer neuen Klangästhetik erklingen. Denn es ist schon ungewohnt, die Songs nur von Damen a cappella gesungen zu hören. Durch höhere und engere Lagen vom Walking Bass, den Soli und den Background-Stimmen erhalten sie gewissermaßen etwas Schwebendes und Abgehobenes (englisch: lifted).
Bei der Auswahl der Songs kramen wir gern sowohl in den schönsten Standards als auch bei Jazzsängern unserer Zeit, z.B. Melody Gardot oder Jamie Cullum. Arrangieren lassen wir sie dann von Musikern und Sängern der Jazz- und Vocal-Jazz-Szene wie Juan Garcia, Matthias Knoche (Klangbezirk), Michael Eimann (Slixs) oder Kurt Sampson (Cadence).

Auszüge:

Clifford Brown, Arr.: Michael Eimann: »Joy Spring«
Bill Withers, Arr.: Christoph Göbel: »Just the two of us«
Melody Gardot, Arr.: Matthias Knoche: »If the stars were mine«
Björk, Arr.: Tanja Pannier: »It's oh so quiet«
Irving Berlin, Arr.: Stefan Flügel: »Cheek to Cheek«

Die Seele reist und klingt
Die Seele reist und klingt
© Silke Winkler

Kinderprogramm (ca. 40 min) mit einer erzählten Geschichte, Bildern und Liedern aus aller Welt

»Lieber Großvater, ich möchte dir die Freude an der Musik zurückbringen. Die Liebe dazu ist tief in dir, du musst sie nur neu entdecken. (...)« Hannah macht sich auf den Weg und reist an all die Orte, an denen ihre Großeltern vor dem Tod der Großmutter zusammen gewesen sind und gesungen haben. In Form von Briefen und Gedanken schickt sie ihrem Großvater die Musik, die ihr dort begegnet.

Das Programm richtet sich an Kinder im Alter von 5-13 Jahren, ist aber auch für Erwachsene eine Freude.

Hugo Distler mit dem Ensemble Nobiles

Geistliche Chorwerke von Hugo Distler mit dem Ensemble Nobiles (Leipzig)

Seit vielen Jahren arbeiten wir immer wieder mit dem Leipziger Männerquintett Nobiles zusammen. 2012 entstand eine gemeinsame CD mit Werken von Hugo Distler, welche beim Leipziger Klassiklabel Rondeau erschien. Im Mittelpunkt dieses Programmes steht der bekannte »Totentanz« (Sprecher: Heinz-Martin Benecke). Umrahmt wird dieser von Motetten aus Distlers »Geistlicher Chormusik« und erweitert durch zeitgenössische Stücke wie zum Beispiel von Johannes Weihrauch.

Auszüge:

»Totentanz«
»Fürwahr, er trug unsere Krankheit«
»Singet dem Herrn ein neues Lied«
»Ich wollt', dass ich daheime wär«
Johannes Weihrauch: »Herr Christ, der einig Gotts Sohn«

Herr Gott, zu unsern Zeiten (Arbeitstitel) mit Quartonal
Herr Gott, zu unsern Zeiten (Arbeitstitel) mit Quartonal

Projekt mit dem Männerensemble Quartonal, Chormusik des 20./21. Jahrhunderts zum Thema »Krieg und Frieden«

Das Programm befindet sich in Arbeit und wird ab Herbst 2017 präsentiert.

Auszüge:

Benjamin Britten: »Advance Democracy«
Thomas Jennefelt: »Warning to the rich«
Rudolf Mauersberger: »Wie liegt die Stadt so wüst«
Eric Whitacre: »Hope, faith, life, love«
Georg Christoph Biller: »Verleih uns Frieden gnädiglich«

Saludos Navideños mit den Bolivar Soloists

Weihnachtliche Reise nach Südamerika und in anderen Regionen der Erde mit den Bolivar Soloists

Um die Weihnachtszeit 2016 haben wir uns zum ersten Mal für gemeinsame Konzerte mit den Bolivar Soloists aus Venezuela (Echopreisträger 2011) zusammengetan. Dabei entstand ein abwechslungsreiches Programm, welches wir auch weiterhin anbieten wollen. Es kommen vor allem südamerikanische Lieder in wunderschönen Arrangements von Flötist Efrain Oscher zum Klingen. Aber auch Christmas-Songs aus Jazz und Pop, Instrumentalwerke von Piazzolla und traditionelle Weihnachtslieder aus Europa präsentieren wir mit viel weihnachtlicher Freude und Esprit.

Auszüge:

Blanca de Mescoli, Arr.: Efrain Oscher: »Cantico de Navidad«
Manuel Yañez, Arr.: Efrain Oscher: »Viajera del río«
Traditionell, Arr.: Efrain Oscher: »Niño lindo«
Bob Wells/Mel Torme, Arr.: Efrain Oscher: »The Christmas Song«
G. F. Händel, Arr.: Efrain Oscher: »Tochter Zion«

WORKSHOP »Individuell und homogen: Der perfekte Ensembleklang«
Der perfekte Ensembleklang
© Chorverband e.V. /Chor@Berlin 2016

In diesem Workshop gehen wir der Frage nach, was einen homogenen Ensembleklang eigentlich ausmacht und was alles dazu gehören kann, diesen zu erreichen. Denn dass man bei größter stimmlicher Individualität einen perfekten und reinen Zusammenklang erzielen kann, ist keine Zauberei! Wie man dahin gelangt, versuchen wir den Teilnehmern näherzubringen. Die zentrale Bedeutung tragen dabei – neben der entsprechenden Stimmführung – das intuitive Aufeinander-Hören und das Sich-Einfühlen in die Mitsänger.

Der Workshop richtet sich an ChorleiterInnen und interessierte SängerInnen aus Vokalensembles und Chören.

WORKSHOP für Kinder
WORKSHOP für Kinder
© Goethe-Institut Amman/Mustafa Irshaid

Die Selbsterfahrung durch das Produzieren von Geräuschen mit der Stimme und dem Körper kann ein zauberhaftes Erlebnis sein, was Barrieren überwindet, Hemmungen abbaut oder einfach schöne Stunden bereiten kann. Gerade mit Kindern wollen wir solche Momente erleben und haben daher einen Workshop konzipiert, der aus interaktiven Gruppenspielen besteht. Bei diesen Spielen geht es darum, sich zu trauen, sich gegenseitig zuzuhören und gemeinsam Geräuschkulissen, Rhythmen und Melodien entstehen zu lassen.

Wir haben den Workshop sowohl in Israel und Palästina in SOS-Kinderdörfern als auch in Jordanien mit Kindern geflüchteter Familien und Waisenkindern durchgeführt. Er ist flexibel gestaltbar und richtet sich an Kinder im Alter zwischen 5 und 16 Jahren – mit oder auch ohne musikalische Vorbildung.